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Oh Baby ~ die ersten 8 Wochen zu Viert ~ eine Achterbahnfahrt der Gefühle

1. Mai 2018

8 Wochen ist er nun schon bei uns – unser kleiner süßer Schatz.
Am letzten Februartag kam er mit stolzen 3860 Gramm und 52 Zentimetern auf die Welt. Genau an dem Ort, den wir uns gewünscht hatten – bei uns Zuhause. Aber dazu ein ander mal mehr.
Seit dem 28.02. sind wir nun also zu viert und es ist schön. Unser Großer liebt seinen kleinen Bruder, küsst ihn ganz oft, will ihn in den Arm nehmen und wenn er weint geht er hin und sagt „Alles gut, alles gut“
Und auch wir lieben unsere kleine Raupe Nimmersatt und sind so dankbar, dass es ihm gut geht und er so ein munteres Kerlchen ist.

Aber dass die Umstellung von einem auf zwei Kinder krasser ist als von keinem auf eines – dass wussten wir  vor 8 Wochen noch nicht. Natürlich war uns klar, dass plötzlich zwei Kinder unsere Aufmerksamkeit möchten, dass die Nächte kürzer werden, dass man nicht mehr in Ruhe Essen oder auf´s Klo gehen kann …
dass die Brüste wieder weh tun weil man zuviel Milch hat, dass man ständig am wickeln ist und dass da wieder ein kleines Wunder ist, was einen rund um die Uhr braucht.

Aber manche Dinge, die waren uns nicht so klar – bzw. auf manches kann man sich einfach auch nicht vorbereiten.
Dass man zB plötzlich (gefühlt) fünfmal soviel Wäsche hat und einem dann die Waschmaschine kaputt geht, und 11 Tage später der Trockner oder dass das Kind Abends einfach ewig schreit und sich kaum beruhigen lässt. Dass man sich mit Tragen abwechselt weil einem sonst der Arm abfällt oder man irgendwann einfach mitweint vor Erschöpfung.

Tagsüber klappt es mit den beiden Jungs echt super gut, den Kleinen nehme ich öfter in die Trage damit ich zu was komme und der Große liebt seinen kleinen Bruder sehr – da gibt es also auch keine Streitereien. Und Mittagsschlaf machen sie meistens auch gleichzeitig – gut für mich. Aber Abends ist es meistens echt ein Kampf. Der Kleine schreit an manchen Tagen wie verrückt und seit einer Woche möchte der Große nur noch von mir in´s Bett gebracht werden… also endet es meistens so, dass ich mit beiden Kids im Familienbett liege – und wenn sie dann beide gegen halb 10 schlafen bin ich selbst auch so ko, dass ich mitschlafe.

Und dass ist etwas, was uns wirklich nicht so bewusst war – dass wir einfach kaum noch Zeit zu Zweit haben.
Es bleibt wenig Zeit um mal wirklich ordentlich miteinander zu reden, mal ne Serie zusammen zu gucken oder Zeit um zärtlich zueinander zu sein. Diese Zeit fehlt und gerade sehr und weil diese Zeit fehlt, kommt es oft zu Reibereien und am Ende des Tages ist man einfach nurnoch genervt voneinander…
Ich habe die letzten Wochen also wirklich oft geweint, vor Müdigkeit, vor Verzweiflung und weil ich mich mit meinem Mann doch garnicht so streiten möchte. Meine Gefühle sind also wirklich oft Achterbahn gefahren, denn es gibt ja Gott sei Dank auch genug Momente, in denen man sein kleines Wunder anschaut und einfach nur dankbar und froh ist, total verliebt und überglücklich, dass man so einen süßen Jungen zur Welt gebracht hat.

Ach ja – Achterbahn fahren ist vielleicht doch garnicht so schlimm – es gehört wohl einfach dazu. Wir haben uns ja schließlich dazu entschieden einzusteigen in dieses Eltern-Sein-Ding

Wie ging es euch die ersten Wochen mit Baby?

 

  1. Sind tatsächlich schon wieder 8 Wochen vergangen? Wie die Zeit doch rennt!
    Auch wenn momentan wahrscheinlich extrem stressig ist, kommen sicherlich auch wieder ruhigere Zeiten… 🙂 Ich wünsch Dir ganz viel Durchhaltevermögen und starke Nerven!!
    Liebste Grüße, Yvonne

    1. Liebe Yvonne,
      vielen lieben Dank ! Und ja, ich finde es auch wahnsinn wie schnell wie zeit vergeht – der kleine Mann ist auch schon SOOO groß geworden… garkein mini Baby mehr =(
      Grüßle
      Angela Romih

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